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die Geschichte des Vereins |
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| Den Gedanken, eine maskentragende Häsgruppe zu gründen, gab es bei einigen Hegnern schon lange. Man wollte wieder etwas mehr Schwung in die eingeschlafene Hegner Straßenfasnacht bringen, da im Ort hauptsächlich nur noch Saalfasnacht betrieben wurde. Es fanden sich schließlich mehrere interessierte Hegner Bürger in der Gaststätte „Meisterklause“ zusammen. (Mehr über die Entstehung) Bei dieser Versammlung wurde der Grundstein für die spätere Gründung des Vereins gelegt. Nach der Neugestaltung der Hegner Dorfstraße und dem wieder ans Tageslicht geholten „Bächle“ hatte man auch einen passenden Namen gefunden: Bächle-Butzer-Zunft Hegne. Die Bächle-Butzer-Zunft Hegne wurde 1988 als Untergruppe der Narrengesellschaft „Schlafkappen“ Hegne gegründet. Da in den Gründungsjahren die Bächle-Butzer noch keinen finanziellen Grundstock hatten, baten sie die Narrengesellschaft „Schlafkappen“ Hegne um Unterstützung, so dass mit deren Hilfe die ersten Masken und das Häs angeschafft werden konnten. Im April 1995 fand dann die offizielle Gründungsversammlung der Bächle-Butzer-Zunft Hegne statt. Es nahmen 16 Mitglieder daran teil. Aufgrund der Beschlüsse dieser Gründungsversammlung erfolgte dann der Antrag um Aufnahme in das Vereinsregister. Diesem wurde am 28. Juni 1995 stattgegeben. Seither trägt die Bächle-Butzer-Zunft Hegne den Zusatz „e.V.“. So wuchs die Zunft im Laufe der Zeit auf 35 aktive Mitglieder an, für die man alle vollständige „Häser“ schneiderte und Masken anfertigen ließ. Da dies eine erhebliche finanzielle Belastung für den noch jungen Verein darstellte, beschloss man daraufhin, bis auf weiteres keine neuen aktiven Mitglieder mehr aufzunehmen. Im Jahre 2003 feierte die Bächle-Butzer-Zunft Hegne ihr 15-jähriges Jubiläum. ![]() Zur Ideenfindung wurde ein Hersteller von „Fasnachtsuniformen“ in die Meisterklause eingeladen, der auch Muster mitbrachte. Von diesen „Uniformen“ kam man aber schnell ab, da die Hegner lieber ein Narrenhäs haben wollten. Es sollte ein Häs eines klassischen Weißnarren sein, der keine gruselige Maske hatte, man legte Wert auf ein freundliches, helles Gesicht. ![]() Die ersten „Häser“ wurden alle in nächtelanger Arbeit von den Gründungsmitgliedern selber von Hand zugeschnitten, zusammengenäht und auch bemalt. Als Motiv für die Bemalung wählte man das Hegner Bächle, Schrubber und Besen. Es war klar, dass auf diese Art und Weise kein professionelles Häs entstehen würde, aber man hatte etwas, mit dem man an der Straßenfasnacht teilnehmen konnte. Die Masken wurden alle von einem bekannten Maskenschnitzer aus der Umgebung von Hand geschnitzt. Jede besitzt ihr eigenes, charakteristisches Gesicht. Darauf wurde sehr viel Wert gelegt, denn es sollte keine Maske einer anderen gleichen. Vorbild für die Gestaltung der Masken waren die unvergleichlichen Gesichter der damaligen Klosterknechte. Als Kopfbedeckung wurde ein einfaches blaues Tuch verwendet. Der erste offizielle Auftritt der Bächle-Butzer-Zunft Hegne war am „Schmotzige Dunschtig“ der Fasnacht 1988, an dem man sich mit acht Figuren auf der Bühne im Gemeindesaal erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. ![]() Zum zehnjährigen Jubiläum im Jahr 1998 veranstaltete die Bächle-Butzer-Zunft Hegne e.V. eine große Jubiläumsfeier, zu der alle ortsansässigen Vereine und zahlreiche Ehrengäste eingeladen wurden. Mit der Ausrichtung von Straßenfesten sowie der Bewirtung an der Hegner Saalfasnacht und anderen Festaktivitäten konnte die Zunft sich dann im Jahre 1999 ein neues Häs leisten. Dies wurde bei einer Schneiderei in Auftrag gegeben. Das Hegner Wappen auf dem Rücken ist gestickt und die Bemalung wurde von einem befreundeten Hobbykünstler aufgebracht. Gleichzeitig wurde das blaue Tuch an der Maske durch eine wilde, blaue Zottelmähne, die wiederum in Eigenarbeit hergestellt wurde, ersetzt. |
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